19.06.2015

Tipp der Woche: "Schwestern" in der Abtei Marienmünster

An der Abtei Marienmünster umspielt Schauspielerin Angela Winkler am 27. und 28. Juni als Kindermädchen Anfissa drei Schwestern, die ausgezogen sind, um ihr eigenes Leben zu leben. Nele Winkler, Juliana Götze und Rita Seredßus sind drei Schauspielerinnen mit Down-Syndrom. Sie spielen und tanzen frei nach Motiven von Anton Tschechows „Drei Schwestern“ und erzählen von ihren eigenen Sehnsüchten, ihren Ängsten und ihrer Zukunft. Tänzer Davide Camplani aus der Compagnie von Sasha Waltz hat mit...[mehr]


15.06.2015

Tipp der Woche: „Nacht der Industriekultur“ im Ruhrgebiet

Die „Extraschicht“ im Ruhrgebiet feiert 15. Geburtstag. Am 20. Juni lädt die „Nacht der Industriekultur“ zu 500 Veranstaltungen an 45 Spielorten ein. Zwischen 18 und 2 Uhr verwandeln 2000 Künstler ehemalige Stahlwerke, Halden und Fördertürme in dynamische Ballungsräume der Kreativität. Auch die junge Szene wirkt mit: Pottporus-Tänzer aus Herne sind auf der Zeche Zollern in Dortmund zu erleben, die Folkwang Universität der Künste bespielt die Tetraeder-Halde in Bottrop und im Gelsenkirchener...[mehr]


01.06.2015

Tipp der Woche: 19. Carnival der Kulturen in Bielefeld

Am 6. Juni zieht die internationale Straßen-Parade mit 2000 Akteuren in 70 Gruppen mit heißen Rhythmen, fantasievollen Kostümen und farbenprächtige Masken durch die Bielefelder Innenstadt. In diesem Jahr steht der Bielefelder Straßen-Carnival unter dem Motto “Die Freiheit der Straße”. Meterhohe Stelzenläufer, tanzende Skulpturen, freche Clowns, waghalsige Akrobaten, Kostümträger in aufwändigen Kreationen und dynamische Musiker tanzen und trommeln. Viele internationale, nationale und...[mehr]


26.05.2015

Tipp der Woche: Festival „Farben des Tanzes“ in Hagen

Das Theater Hagen präsentiert ab dem  31. Mai ein bundesweit einmaliges Tanzfestival, bei dem Künstler mit und ohne Behinderung auf der Bühne stehen. Bis zum 7. Juni werden Inszenierungen aus dem Bereich des sogenannten „„mixed-abled Tanz“ (fähigkeitsgemischter Tanz) gezeigt. Initiator Ricardo Fernando hat nationale und internationale Gruppen eingeladen. Eingeladen aus England ist zum einen die „Candoco Dance Company“ mit fähigkeitsgemischten Tänzern, zum anderen das „Culture Device...[mehr]


23.04.2015

Gutes Beispiel für inklusive Kulturarbeit: das Dortmunder Modell: Musik

Das Dortmunder Modell: Musik (DOMO: Musik) gestaltete inklusive Musikkultur. Menschen mit Behinderung erhielten Instrumentalunterricht, nahmen an Kompaktphasen und Workshops teil, wurden Mitglieder verschiedener Ensembles und traten im Rahmen von Konzerten öffentlich auf.  Breitenbildung, Talentförderung und (Semi-)Professionalisierung waren die zentralen Anliegen. Dabei kooperierte DOMO: Musik mit professionellen Musikerinnen und Musikern aus der Region und ganz Deutschland. Das auf drei...[mehr]


17.04.2015

Gutes Beispiel für inklusive Kulturarbeit: der TraumCircus in Marsberg

Der TraumCircus des LWL-Wohnverbundes Marsberg hat sich vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten entwickelt. 2006 staunten die Gäste des Cafés im LWL-Wohnverbund in Marsberg über die kleinen Jonglagestücke, die ein Besucher vorführte, und ließen sich gerne animieren mitzumachen. Daraus entwickelte sich ein Jonglage-Artistik-Kurs, bei dem die Teilnehmer mit ganz viel Spaß Koordination, Konzentration und Körpergefühl verbessern konnten. Daneben lernten sie tolle Tanzelemente und Seifenblasenspiele...[mehr]


07.04.2015

Tipp der Woche: Gerlinde Beck: Raumchoreografien. Tanz, Klang und Raum. In Marl

Bis zum 12. April ist im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl die Ausstellung „Gerlinde Beck: Raumchoreografien. Tanz, Klang und Raum“ zu sehen.Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Skulpturen von Gerlinde Beck (1930-2006) in ihrer engen Beziehung zum Tanz, zur zeitgenössischen Musik und zum Raum. Ergänzend und zugleich als künstlerisches Pendant zu den Werken Gerlinde Becks wird in der Ausstellung der Video-Film „Raumchoreografien. Begegnungen mit dem Werk der Bildhauerin Gerlinde Beck“...[mehr]


22.10.2014

Gute Beispiele aus der Kulturarbeit: Kulturbegleiter in Rheine

In der Stadt Rheine wurde 2011 das Projekt KulturBegleitung ins Leben gerufen. Es bietet Menschen, die nicht mobil oder allein sind, die Möglichkeit, Kultur zusammen mit anderen zu erleben und zu genießen. Gerade ältere Menschen die nicht gerne alleine an Kultur teilhaben möchten, können dank dieser Idee an Kulturveranstaltungen oder Ausflügen teilnehmen. Die Initiative Kulturbegleitung wurde vom Kulturservice der Stadt Rheine ins Leben gerufen und wird innerhalb des Projekts „Von Mensch zu...[mehr]


15.10.2014

Gute Beispiele aus der Kulturarbeit: „Mobile Kultur“

Kulturelle Bildung allen zu ermöglichen und zugänglich zu machen verbirgt sich hinter der Leitidee der „mobilen Kultur“. In Regionen wie Südwestfalen beispielsweise, sind die abgelegeneren Kulturorte bisweilen nur schwer mit dem ÖPNV erreichbar. Das Themenfeld ist sehr komplex und bedarf der Einbindung verschiedener Akteure, wie Verantwortliche aus der Politik und dem ÖPNV, um Konzepte zu entwickeln, wie Kultur zu den Menschen, beziehungsweise Kulturinteressierte zu Kultureinrichtungen...[mehr]


04.09.2014

Gute Beispiele aus der Kulturarbeit: Rapschool NRW

Hip Hop ist Seelenspiegel, Sprachrohr, multikulturelles Medium und Weltsprache! Die Rapschool NRW ist ein Künstlerverbund aus erfahrenen, freien und selbständigen Dozenten und Künstlern mit Sitz in Lage. Sie ist seit vielen Jahren in ganz Deutschland “Unterwegs im Namen des Hip Hop“, gibt Workshops und gestaltet Projekte rund um die Hip-Hop-Kultur. Rapworkshops, Rapprojekte mit CD und Musikvideoproduktionen, Tanzworkshops und Graffitiworkshops sind die Hauptmerkmale mit denen man die...[mehr]