24.05.2016

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Sprich dich aus!

„Sprich dich aus!“ist ein ganzheitliches Literaturprojekt für weiterführende Schulen, das Schülerinnen und Schülern durch Poetry Slam einen neuen kreativen Zugang zu Sprache und Literatur verschafft. Das Projekt vermittelt Schreib- und Sprachkompetenz, es fördert Teamfähigkeit und Selbstsicherheit. Das Besondere: Die ganze Schule macht mit! Alle Schülerinnen und Schüler verfassen eigene Poetry Slam-Texte. Durch die Möglichkeit, selbst etwas zu schreiben, wird auch das Interesse von solchen...[mehr]


31.03.2016

Gutes Beispiel für inklusive Kulturarbeit: Das Künstlerhaus Lydda in Bielefeld

Seit 1969 wird im Künstlerhaus Lydda der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld Kunst geschaffen. Der biblische Ort Lydda ist im Lukas-Evangelium ein Ort der Wunder. In seinen Ateliers, der Werkstatt und den Ausstellungsräumen entsteht im Künstlerhaus wunderbare Kunst. Das Künstlerhaus Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung. Hier steht der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt, der gesundheitliche Hintergrund spielt keine Rolle. Menschen mit und ohne...[mehr]


16.03.2016

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Das Kultursemesterticket in Münster

Kino oder Theater? Konzert oder Gesprächsrunde? Egal was sie vorhaben, Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster profitieren seit April 2015 vom Kultursemesterticket. Studierende erhalten in vielen Einrichtungen schon Nachlässe auf den Eintrittspreis, wozu dann das Kultursemesterticket? Es bietet Nachlässe über die üblichen Studentenrabatte hinaus: halber Eintritt für Konzerte, Freikarten für Theaterbesuche und freier Eintritt in Museen – in Münster gibt es bei den aktuell 15...[mehr]


26.01.2016

Gutes Beispiel für inklusive Kulturarbeit: Dauerausstellung der Zeche Zollern

Das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund eröffnete am 14. Januar 2016 seine neue inklusive Dauerausstellung zur Geschichte des 1902 eröffneten Bergwerks. Über ein Leitsystem am Boden, Objekte, Fotos und Schriften zum Tasten sowie Hörstationen können sich Blinde und Sehbehinderte die Präsentation im historischen Verwaltungsgebäude eigenständig erschließen. Darüber hinaus sind alle Vitrinen so konstruiert, dass Rollstuhlfahrer die Möglichkeit haben, die Exponate zu sehen und Texte zu...[mehr]


17.12.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Projektstipendium „KunstKommunikation“ Ausschreibung 2017

Das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, ist die erste Institution in Deutschland, die Gegenwartskunst zwischen Partizipation und Intervention im ländlichen Raum zeigt und auf internationaler Ebene fördert. Mit offenen Kunstprojekten, Ausstellungen, Ideenwerkstätten und Workshops spricht das Kunsthaus nicht nur professionelle Künstler an, sondern auch ein breites Publikum. Mit dem Projektstipendium „KunstKommunikation“ werden besonders gemeinschaftsorientierte Kunstprojekte gefördert. Gemeint...[mehr]


27.11.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Konzept integrativer Theaterarbeit

Das Konzept integrativer Theaterarbeit Lüdenscheid, kurz KiT, engagiert sich im Bereich Theater für Menschen mit Behinderung und führt integrative Theaterprojekte an Volkshochschulen oder mit Trägern der Behindertenhilfe durch, hat eine eigene Theatergruppe, initiiert Masken- und Theaterspektakel und bietet eine theaterpädagogische Fortbildung an. Eine weitere Herzensangelegenheit ist das Theater für Kinder, natürlich auch integrativ, in Projekten mit Grundschulen (Kultur und Schule mit dem...[mehr]


12.11.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: UniJAZZity

"UniJAZZity" wurde 2009 als Kinder-Jazz-Orchester gegründet und ist auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde angesiedelt. Das Konzept der Bigband zielt auf eine professionelle Förderung von Kindern und Jugendlichen im Alter von elf bis 17 Jahren. Die 28 Bandmitglieder wurden im Rahmen eines Castings NRW-weit aus über 100 Bewerbern ausgewählt. Künstlerischer Leiter ist der Jazztrompeter Christian Kappe. Neben regelmäßigen Live-Auftritten auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde ist...[mehr]


04.11.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Die Museumsplattform NRW

Die Museumsplattform NRW ist eine Plattform moderner Kunstmuseen in Nordrhein-Westfalen. Als „work in progress“ werden seit 2006 Museen und ihre Bestände nach und nach erschlossen. Die Plattform bietet auf verschiedenen Ebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in die Museen. Die Museumsplattform NRW will nicht nur Datenbank oder Abbildungsfundus sein. Die auswahl ist als systematischer Recherchebereich angelegt. Sie ermöglicht direkte Zugänge zum Sammlungsbestand der...[mehr]


15.10.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: Jugend Architektur Stadt e. V.

Jugend Architektur Stadt e.V. (JAS) besteht seit 2005 und blickt auf zahlreiche Projekte zur baukulturellen Bildung zurück, darunter Workshops und Beteiligungsprozesse mit Kindern und Jugendlichen, Vermittlungskonzepte in Ausstellungen und Beratungen und Weiterbildungen für Lehrer. Immer geht es darum, die Wahrnehmung der gebauten Umwelt zu schulen, selbst zu tun und zu gestalten. JAS arbeitet und finanziert sich projektbezogen und erhält keine institutionelle Förderung. Der Verein mit Sitz...[mehr]


07.10.2015

Gutes Beispiel aus der Kulturarbeit: das Hoesch-Museum in Dortmund

Nachdem die Firma Hoesch in Dortmund die Stahlproduktion einstellt hatte, entstand auf Initiative ehemaliger Mitarbeiter im Jahr 2004 der Förderverein „Freunde des Hoesch-Museums e.V.“ Dieser setzte sich für den Wiederaufbau des Museums ein, das bereits von 1989 bis 1996 als konzerninterne Einrichtung bestand. Im Oktober 2005 wurde in Kooperation mit dem Konzern ThyssenKrupp und der Stadt Dortmund das Hoesch-Museum eröffnet. Es thematisiert die Zeit der Stahlproduktion, aber auch den...[mehr]